Tracks and Travels

Episoden von einem großartigen Planeten

Gold! Gold! Gold am Klondike!

1897 machten sich Zehntausende auf den Weg über den Chilkoot Pass Richtung Yukon: Am Klondike war Gold gefunden worden, und jetzt wollte jeder so schnell wie möglich in den hohen Nordwesten, um dort steinreich zu werden.
Tracks & Travels #42 wandert auf den Spuren dieser Glücksritter. Wer mag, kann mitkommen – ohne schleppen zu müssen, ohne zu frieren, und ohne im tiefen Schnee entscheiden zu müssen, wie es weiter geht.
Da seid Ihr dabei, oder?

Die aufgetauchten Canyons von Utah

Um den riesigen Lake-Powell-Stausee anzulegen, wurde in den 1960ern eine grandiose Felslandschaft geopfert und unter Wasser gesetzt. Für immer, dachte man. Mittlerweile dauert die Dürre im Südwesten schon über zwanzig Jahre, und das Sandstein-Atlantis im Süden Utahs taucht allmählich wieder auf. In dieser Folge von Tracks & Travels steigen wir in einen Canyon hinab, der bislang unter Wasser stand – und wandern in einer Welt, die viele Jahrzehnte niemand betreten hat. Kommt Ihr mit? Klar, oder?

Schätze aus dem Schlamm

Mitten in London spült die Themse bei jeder Flut Dinge aus der zweitausendjährigen Vergangenheit der Stadt ans Ufer: Römische Münzen, Knöpfe aus dem Mittelalter, Porzellanscherben aus dem 18. Jahrhundert. Mit einer Lizenz zum Mudlarking darf man nach den Schätzen im Uferschlamm suchen.

Und im Wald, da sind die Räuber

Für meine Großmutter war er Freiheitskämpfer und eine Art Robin Hood, für die Historiker ein Wegelagerer und Mörder – und alle anderen kennen seinen Namen von einem Kartenspiel, das nach ihm benannt wurde. Eine Podcast-Episode auf den Spuren meines Vorfahren Peter Petri, in den tiefen Wäldern des Hunsrücks.

Saudi-Arabien

Sand, Steine, Sterne

Saudi-Arabien hat sich lange Zeit abgeschottet – erst seit kurzem darf man das Land auch als Nicht-Pilger und ohne Einladung des Königshauses bereisen. Wenn man das denn möchte, denn natürlich gibt es genügend Gründe, nicht dorthin zu wollen. Wer sich auf den Weg macht, lernt ein Land im Auf- und Umbruch kennen – und einige der großartigsten Wüstenlandschaften des Planeten.

On Raglan Road

Eines meiner absoluten irischen Lieblingslieder ist „On Raglan Road“. Patrick Kavanagh hat den Text geschrieben, einer von Irlands bedeutendsten Schriftstellern, der bei uns leider kaum gelesen wird. Kavanagh stammte aus einer armen Bauernfamilie und bewahrte sich Zeit seines Lebens …

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Location Check

Manchmal bin ich irgendwo unterwegs und merke plötzlich: Ah, hier ist doch das X oder Y ganz in der Nähe, da hast Du doch diese eine Szene in dem und dem Roman spielen lassen. Wenn die Zeit reicht, schaue ich dann immer nochmals an diesen Orten vorbei und sehe nach, ob noch alles so ist, wie es bei der Recherche war und im Roman beschrieben wurde. Vielleicht klappert ja die eine oder andere Leserin die Schauplätze mit dem Buch in der Hand ab – da fände ich es nicht schön, wenn sie statt vor einem Pub plötzlich vor einem chinesischen Souvenirladen stehen würde.

In Londons „Prospect of Whitby“ (eröffnet 1520) ist noch alles so, wie es einmal war und in „Freitags in der Faulen Kobra“ beschrieben ist. Und wenn man in die Räume nach oben geht, wo tagsüber niemand sonst sitzt: Dann spürt man Cooks Geist vielleicht immer noch.

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