Noch ein paar Worte und Infos zum Rabenmeister, für die im Podcast (steht ein kleines Stück weiter unten) kein Platz mehr war. Also: Ravenmaster wird man, indem man vom bisherigen Ravenmaster ernannt wird – keine Chance für Quereinsteiger also. Die letzten Amtsinhaber haben ihre Aufgabe eher hinter den Kulissen erledigt, aber das, sagt Chris Skaife, sei im Social-Media-Zeitalter …

… natürlich nicht mehr möglich. Dem Ravenmaster folgen Zehntausende auf Facebook und Twitter, wo er Video-Clips von sich und seinen Schützlingen einstellt und kleine Anekdoten erzählt. Angesehen wird das natürlich von den üblichen Verdächtigen, von Goth-Jüngern mit Kajalaugen und Frauen, die Webseiten über Seelentiere betreiben. Aber eben auch von sehr vielen Menschen, die die Raben beim Londonurlaub im Sommer entdeckt haben.

Spätestens seit den 1960ern sind die Tower-Raben übrigens nationale Celebrities, denen die Yellow Press ebenso viel Aufmerksamkeit widmet wie Sportlern und Sängerinnen. Es gab auch schon sehr spezielle Exemplare: Hardy konnte wie ein Rottweiler bellen und erschreckte damit Towerbesucher. Thor krächzte den Leuten ein „Good Morning!“ entgegen und konnte sich auch ein „Keep to the path“ nicht verkneifen. Und George büchste gerne aus und hielt sich dann im Rose & Punchball auf. Was ein Pub war.

Wer mehr wissen möchte:

Die Homepage des Rabenmeister: https://ravenmaster.org/
Der Rabenmeister bei Insta: https://www.instagram.com/ravenology1/
Der Rabenmeister bei Twitter: https://twitter.com/chris_skaife
Die „Memoiren“ des Rabenmeisters: https://www.buecher.de/shop/geschichte–politik/the-ravenmaster/skaife-christopher/products_products/detail/prod_id/55073579/
(Bitte bestellt das Buch bei Eurer Buchhandlung um die Ecke!)

allgemeine Infos zu London und dem UK:
https://www.visitbritain.com/de/de